Ostern

Einer… geht durch die Stadt

…und  sortiert in Gedanken die Nachrichten der Osterwoche.

An jeder Ecke, in jedem Schaufenster, in vielen Gesichtern findet er Punkte, die ihn an eine Meldung,

eine Nachricht, eine Neuigkeit oder einen (hoffentlich) Aprilscherz erinnern.

Dabei fällt das Sortieren gar nicht leicht.

Viel Ernstes hört und liest man, schluckt und spürt den Kloß im Hals.

Viel Unglaubliches passiert, rund um den Glauben, und doch glaubt man es kaum.

Viele glauben denen, die gar nichts wissen und meinen, es verbreiten zu müssen.

Manche Information wird erst zum offensichtlichen Scherz, wenn man die Quelle kennt.

Mancher Scherz ist dann gar keiner.

Manche Quelle meldet Lächerliches, meint es aber ernst. Manche umgekehrt, ungewollt.

Manche Quelle braucht man nicht.

Mutter Natur hat uns jetzt schon ein ganzes Jahr unter der Fuchtel.

Die ganze Welt im Griff.

Sie droht und herrscht, verwirrt und ängstigt.

Aber,

im Weitergehen dann….. der Frühling, lang vermisste Wärme, Knospen, Blüten, Farben.

Mutter Natur hat diese ungeheuerliche Kraft, mit der sie Hoffnung gibt.

Binnen Tagen und Stunden.

Mit Licht und Wärme, mit wohltuender Rückbesinnung auf Wichtigkeiten.

Auch wenn die Ostertage kühler werden,

bleibt die natürliche Hoffnung sichtbar, spürbar ein Erlebnis.

Dass möglichst alle Menschen in diesen Genuß kommen, ihn empfinden und verstehen können

wünscht sich

Einer