Das Fünf-Wunden-Kreuz auf der Emder Höhe

Unsere Leserin Frau Heinemann hat uns ein Foto, des Fünf-Wunden-Kreuz zugesandt, mit

dem Hinweis das sich hier eine spannende Geschichte hinter verbirgt. Dem sind wir nachgegangen und konnten dank des Werkes von Bernd Humborg diese recherchieren.

Herr Humborg hat in seinem Buch, viele spannende Geschichten und Orte in und um Bad Driburg, beschrieben – diese werden wir zukünftig besuchen und berichten.

Nun aber zum Kreuz auf der Emder Höhe :

Man findet es wenn man von Bad Driburg – Richtung Brakel über die Emde fährt. Nähe der ehemaligen Gaststätte Heinemann / Göke, etwa 200m von der großen Wiese ein wenig versteckt im Wald.

Nach mündlicher Überlieferung wurde es 1855 errichtet, als ein Großteil der Schusterfamilie Heinemann aus Alhausen und Familie Weskamp, Heinemann nach Amerika auswanderten.

Graf Sierstorpff hatte der Familie eine Stück Land an der Emde abgekauft und aufgeforstet. Allerdings bekam er als Auflage, dort ein Kreuz zu errichten und dieses zu pflegen.

Gedacht als geistige Brücke nach Amerika zu den Auswanderern.

In den 50er Jahren wurde es weiß gestrichen und nur mit den 5 blutroten Wunden Jesu versehen, kein Korpus wie es sonst üblich ist. 1984 wurde es grundlegend erneuert.

Foto: Frau Heinemann

Text/Recherche : Kreuze, Bildstöcke, Gedenksteine und -tafeln, Klöster und Kapellen in und um Bad Driburg von Bernd Humborg